Holz und Möbel

Sperrmüllhaufen und –contaier waren lange Fundgruben. Zu DDR-Zeiten war Wohnraum knapp, viele antieke Stücke passten nicht in die Plattenbauten. Schaffte man vor dem ersten Regen, den Transport zu organisieren, konnte man sich zum Nulltarif verbessern. Im Prenzlauer Berg gab es erstaunlich prächtige Künstler- und Studentenwohnungen.
Inzwischen findet man überwiegend Spanplatte, Sperrholz und MDF mit dünnem Furnier. Messerfurnier ist eine Erfindung, bei der die große Anzahl von Sägemehl entfällt, einer weniger als 1 mm dicke Schicht wird auf preisgünstiges Trägermaterial aufgetragen. Dafür wurden die Baumstämme zuerst gekocht oder gedämpft und dann hauchdünn geschnitten, aber diese Frurniere reißen schnell und sind kaum zu reparieren. Historisches Sägefurnier behält er seine natürliche Farbe, ist sehr langlebig und kann aufgearbeitet werden. Viele harte Hölzer können nur gesägt werden. Mit der Hinwendung von der Massenproduktionproduktion zum Unikat sind die teureren Sägefurniere wieder gefragt.
Spanplatten werden meist aus Holzresten und zunehmend auch aus gebrauchtem Holz hergestellt und lassen sich gut upcyceln. Allerdings werden Klebstoffe und Netz- und Trennmittel für den Pressvorgang zugesetzt, sowie Pilz- und Feuerschutzmittel.

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