Büro Bürgermeisterin

Ausstellung im Büro der Lübzer Bürgermeisterin Astrid Becker.

Die Fensterrahmen sind upcycling Kunst. Im Unterschied zum Recycling geht es dabei um eine Wertsteigerung von bereits gebrauchtem Material.
Das Mittelfenster mit den Werbe-aufdrucken stammt aus dem ehemaligen Ladengeschäft von Heinrich Jeve am Lübzer Ziegen-markt, in dem sich heute eine Kunstakademie befindet. Der „Lübzer Kunstspeicher“ hat sich auf Kunstkurse und Workshops mit upcycling spezialisiert, ob mit Glas, Edelmetalle, Papiercollagen oder solch historischen Bauelemente.
Durch die oberen beiden Fenster-segmente blickt das Lübzer Wappentier: „In Gold ein hersehender, golden gekrönter schwarzer Stierkopf mit aufgerissenem roten Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, in sieben Spitzen abgerissenem Halsfell und silbernen Hörnern; begleitet beiderseits von einem facettierten roten Stern.“
Das zweite Fenster aus dem Speichergebäude von ca. 1790 erinnert an die sogenannte „Kolonialwarenhandlung“, die exotische Güter wie Kaffee handelte und wie der Frachtbrief bezeugt v.a. aus Hamburg beliefert wurde. Mit der  zunehmenden Industrialisierung der historischen Ackerbürgerstadt löst sich das romantische Weltbild auf.

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